- Ein Gastbeitrag von Dennis -
Gerade an der Hochschule wird es schwieriger einen Überblick über seine Aufzeichnungen und Lernmaterialien zu behalten. Vor allem wenn die Universitäten technologisch immer noch in der Hand der großen Konzerne, wie Apple und Microsoft sind und den Studierenden die Handhabe der kostenpflichtigen Software auch noch verordnet wird.
Auch wenn oben eine “Top X”-Liste angekündigt wurde, werden es hier lediglich die Programme sein, die ich ausprobiert und für gut befunden habe. Jeder darf sich also gerne sein eigenes Bild machen und es unten in den Kommentaren mit in die Diskussion einbringen.
Ein übliches Vokabelprogramm das sich jedoch ordentlich einstellen lässt: Soll Groß-/Kleinschreibung beachtet werden? Soll trotz kleinem Rechtschreibfehler, die Vokabel als richtig beantwortet gelten? Kein Problem. Zudem lassen sich auch dadurch wunderbar Fremdwörter lernen, wie sie manchmal in der Biologie benutzt werden.
Ist ein Mindmapping-Tool das vor allem für eher künstlerische und grafisch angesprochene Personen zufrieden stellt. Ihr könnt die ganze Mindmap dazu noch plattformunabhängig als HTML exportieren oder auf eure Website stellen. Die Maps werden grundsätzlich in XML gespeichert, damit theoretisch auch andere Programme mit den Maps etwas anfangen können. Vor allem für die schnelle Strukturierung eurer Hausarbeiten ist Freemind geeignet.
Gerade für das Studierendenleben ist eine ordentliche Organisation von bereits Gelerntem unabdingbar. Allein wenn man Lektüren zusammenfasst, muss man Struktur hinein bringen. Jeder kennt das MediaWiki, was die Software für Wikipedia und andere Wikis bildet. So etwas jedoch lokal, offline und plattformübergreifend aufzusetzen ist schwierig. Genau das macht Zim. Die Seiten und Unterseiten werden in .txt-Dateien und zudem in einer Ordnerstruktur angelegt. Somit ist ein einfaches Zippen oder auch Hochladen in die OwnCloud möglich. Durch das .txt-Format ist auch die editierbarkeit ohne Zim gewährleistet. Zu lokalen Dateien kann man zudem auch verlinken. Zim ist dazu nicht nötig (nur komfortabler) um die .txt-Dateien zu bearbeiten.
Ein wirklich sehr kleines niedliches Tool um das Lernen von Theorien oder sonstigem Wissen, was mehr als eine Zeile (siehe Parley) benötigt, zu vereinfachen. Derzeit kenne ich nur das AUR (Arch User Repository) als Quelle.
Nun ein Tagebuch zu führen kann auch helfen. Dort könnt ihr verzeichnen, wie weit ihr mit bestimmten Themen seid und euch selber immer wieder anfeuern. So bleiben Erfolge besser im Gedächtnis und ihr entgeht so ein Stück der Prokrastination (Aufschieben von Verpflichtungen/Tätigkeiten). Dazu kommt, dass ihr mit dem Schreiben an sich eure “Schreibe” (also eure Fähigkeit Text zu verfassen) übt. Das kann bei Aufsätzen oder ähnlichem nicht schlecht sein.